Unerwünschte Anfragen: blockieren, melden, automatisch filtern
Ab sofort kannst du Absender direkt im Postfach blockieren oder uns melden. Zusätzlich fängt ein neuer Filter Massennachrichten ab, bevor sie bei dir ankommen.

Wer getragene Artikel anbietet, kennt die Kehrseite eines offenen Postfachs: Zwischen den echten Anfragen landen Nachrichten, die mit Kaufinteresse nichts zu tun haben. Oft dieselbe Person, oft derselbe Text, manchmal über Wochen hinweg. Bisher konntest du solche Konversationen nur löschen – geschrieben hat die Person danach trotzdem weiter.
Das ändert sich mit diesem Update. Wir haben uns die Anfragen der vergangenen Wochen genau angesehen, und das Bild war eindeutig: Hinter dem Großteil dieser Nachrichten standen nur drei Absender-Adressen, die nahezu jeden Shop auf TinyForbidden angeschrieben haben – häufig mit wortgleichem Text. Dagegen gibt es jetzt drei Werkzeuge.
Blockieren
In jeder Konversation findest du oben den Punkt „Blockieren". Damit kann dir diese Adresse nicht mehr schreiben – weder über deine Inserate noch im laufenden Verlauf. Alle Konversationen dieser Person verschwinden zugleich aus deinem Postfach, nicht nur die gerade geöffnete.
Zwei Dinge sind uns dabei wichtig. Erstens: Die blockierte Person wird nicht darüber informiert. Für sie sieht es weiterhin so aus, als sei die Nachricht angekommen – sie hat also keinen Anlass, es sofort mit einer neuen Adresse zu versuchen. Zweitens: Die Sperre ist jederzeit umkehrbar. Ganz unten auf der Seite „Nachrichten" findest du unter „Blockierte Absender" deine Liste und hebst jede Sperre mit einem Klick wieder auf.
Melden
Eine Sperre wirkt nur für dein eigenes Postfach. Wenn du möchtest, dass wir eingreifen, nutze „Melden" – ebenfalls oben in der Konversation. Du kannst kurz beschreiben, was vorgefallen ist, das Feld ist aber optional. Wir sehen dann den Verlauf und können die Adresse für die gesamte Plattform sperren, sodass sie auch keine anderen Verkäufer:innen mehr erreicht.
Der Filter, der vorher greift
Am wirksamsten ist der Schutz, den du nie zu Gesicht bekommst. Im Hintergrund prüft TinyForbidden jetzt, ob derselbe Nachrichtentext an auffällig viele Shops zugleich verschickt wird. Ist das der Fall, wird der Absender automatisch gesperrt – und zwar alle Adressen, die an derselben Aktion beteiligt waren. Denn genau das ist das übliche Muster: eine Person, mehrere Adressen, immer derselbe Text mit kleinen Abwandlungen.
Der Filter vergleicht dabei nicht stur Wort für Wort, sondern erkennt auch umformulierte Varianten. Kurze Alltagsnachrichten wie „Ist das noch verfügbar?" bleiben ausdrücklich unberührt – die schreiben viele Interessent:innen wortgleich, und sie sollen dich selbstverständlich erreichen. Ergänzend gilt: Blockieren mehrere Verkäufer:innen unabhängig voneinander dieselbe Adresse, sperren wir sie plattformweit.
Dein Postfach ist womöglich leerer als gestern
Mit dem Update haben wir einmal aufgeräumt und die Konversationen der auffälligen Absender entfernt. Wenn bei dir deutlich weniger Nachrichten stehen als zuvor, ist das kein Fehler, sondern das Ergebnis dieser Bereinigung. Echte Anfragen sind davon nicht betroffen.
Was du jetzt tun solltest
1. Öffne dein Postfach unter „Nachrichten" und verschaffe dir einen Überblick. 2. Blockiere Absender, von denen du nichts mehr hören möchtest. 3. Melde uns die Fälle, bei denen wir eingreifen sollen. 4. Antworte auf die echten Anfragen – am besten zügig.
Der letzte Punkt ist der wichtigste. Wenn ernstgemeinte Nachrichten zwischen Spam untergehen, verlierst du Menschen, die tatsächlich kaufen wollten. Genau dafür haben wir aufgeräumt.
Ehrlich gesagt gilt eine Einschränkung: Eine Sperre setzt an der E-Mail-Adresse an, und wer hartnäckig ist, legt sich eine neue zu. Blockiere in dem Fall einfach erneut und melde es uns. Je öfter dasselbe Muster auftritt, desto zuverlässiger greift der automatische Filter. Und wenn dir etwas auffällt, das wir übersehen haben: Schreib uns.
